Autor: Suse

Landesmeister in Schierke ermittelt

Landesmeister in Schierke ermittelt

Volksstimme vom 25.09.2025

Schierke/PAW. Zur diesjährigen Landesmeisterschaft im Sommerrodeln fanden sich vor kurzem die Sportler der Vereine aus Sachsen-Anhalt in Schierke auf der Rennrodelbahn ein.

Am Start waren 20 Rodler aller Altersklassen vom RC Blankenburg und vom Schierker RBV. Bei diesem Wettkampf ging es nicht um die schnellste Zeit, sondern um zwei gleichmäßige Abfahrten. Die geringste Zeitdifferenz zwischen den Läufen war hier entscheidend. Landesmeister bei den Kleinsten wurde Rocco Neuerer vor Raffael Schnellbach, beide sind im Schierker Rodelverein. In der Jugend C wurde Lina Laue vom RC Blankenburg Landesmeisterin vor der Schierkerin Nora Bielenski. Bei den Jungs der Jugend C wurde Eric Albrecht Landesmeister vor Karl Anton Neuerer, beide SRBV. Für den Schierker Rodelverein wurde Andy Wadehn Landesmeister vor Luca Harder vom RC Blankenburg, Jugend B.

Miria Lautenbach vom RC Blankenburg wurde Landesmeisterin der Jugend A , vor Leni Zieprich. Ihr Vater Sven Zieprich war erfolgreicher, er wurde in der Senioren C-Klasse Landesmeister vor Vereinskamerad Jan Bielenski und Daniel Kuhn vom Blankenburger Verein. Ebenfalls aus Blankenburg
kommt der Landesmeister der Junioren, Jonathan Volk, er siegte vor Cedric Möller.

Weitere Einzelstarter in ihren jeweiligen Altersklassen und damit verdiente Landesmeister wurden Lennox Laue, RC Blankenburg, sowie die Schierker Jakob Hoff, Stephanie Bielenski, Susette Vouilleme und Hans-Jürgen Schnellbach. Zum Abschluss wurde die geringste Zeitdifferenz unter allen Teilnehmern gemessen. Sie betrug 0,001 Sekunden und wurde von Erik Albrecht erreicht, der dafür mit einem Pokal geehrt wurde und vom Siegerpodest strahlte.

Alle Landesmeister wurden vom Präsident des RBSV Dr. Ronald Brachmann sowie von Landestrainerin Eliza Tiruma zu ihren Erfolgen beglückwünscht. (Ergebnisse!)

Ostseestrand trifft Rodelspaß – 19. Ostseepokal in Barth

Ostseestrand trifft Rodelspaß – 19. Ostseepokal in Barth

Nach fünf Jahren Pause kehrte ein traditionsreicher Wettbewerb zurück: der Ostseepokal in Barth. In den vergangenen Jahren stand bei uns die Rekonstruktion der heimischen Rodelbahn im Mittelpunkt. Danach galt es, einen neuen Rhythmus zu finden, Wettkämpfe zu etablieren und verschiedene Veranstaltungen an der Bahn durchzuführen. Nun war der Moment gekommen, eine schöne Tradition wieder aufleben zu lassen. Gemeinsam mit dem ESV Lok Zwickau (Danke Danny!) luden wir am vergangenen Wochenende zum 19. Ostseepokal nach Barth ein.

19 Sportlerinnen und Sportler aus Schierke, Zwickau, Lichtenstein und Waltershausen reisten mit Betreuern und Familien an die Ostsee, um sportliche Wettkampfatmosphäre mit ein paar entspannten Strandtagen zu verbinden. Ostseebaden, Spaziergänge über die Seebrücke und geselliges Beisammensein gehörten genauso dazu wie der sportliche Höhepunkt am Samstag.

Auf dem Kenzer Weg wurde in zehn Altersklassen ein spannendes Straßenrennen auf Rollenschlitten ausgetragen. Mit Startanlage und Schlittentausch konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst eine Trainingsfahrt und anschließend zwei Wertungsläufe absolvieren. Am Abend fand die Siegerehrung in gemütlicher Runde statt – und es gab viele glückliche Gewinner und Platzierte. Besonders erfolgreich war die Familie Bielenski vom Schierker RBV: Alle drei gewannen in Ihrer Altersklasse, sodass gleich drei Pokale mit nach Hause genommen werden konnten.

Und noch eine weitere Tradition durfte nicht fehlen: Seit 2015 wird im Rahmen des Ostseepokals die Rote Laterne vergeben. Sie geht an die langsamste Fahrt des Tages unter den Erwachsenen – als humorvoller Wanderpokal für das „Schlusslicht“. In diesem Jahr nahm Fabian Flachbarth die Laterne mit nach Thüringen, nachdem er kurzzeitig von der Strecke abgekommen war. Damit ist er auch gleich fürs nächste Jahr gesetzt – schließlich muss er die Laterne verteidigen oder zumindest versuchen, sie wieder loszuwerden. (Ergebnisse)

Am Sonntag hieß es Abschied nehmen von Strand und Ostsee. Doch die Vorfreude ist schon jetzt groß: Nächstes Jahr steht das Jubiläum mit dem 20. Ostseepokal an – und wir hoffen auf eine rege Teilnahme!

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Feuersteinpokal mit TV-Begleitung

Feuersteinpokal mit TV-Begleitung

Nach einigen kühlen und verregneten Wochen zeigte sich pünktlich zum traditionsreichen Schierker Feuersteinpokal endlich wieder die Sonne. Bei bestem Sommerwetter traten 45 Starterinnen und Starter in insgesamt 19 Altersklassen an, um auf der Tempton-Rodelbahn um Sekunden und Pokale zu kämpfen. Für die jüngsten Teilnehmer gab es aus Gründen des Jugendschutzes statt des Feuersteinpokals das Rennen um den Barenbergpokal. Und da der Jugend-C-Cup kürzlich ausfallen musste, wurde in dieser Altersklasse zusätzlich ein neuer Wanderpokal ausgefahren.

Bereits am Samstag wurden bei hochsommerlichen Temperaturen schnelle Zeiten gefahren – sogar der Bahnrekord fiel schon im Training. Die guten Bedingungen ließen die Vorfreude auf den eigentlichen Wettkampftag weiter steigen.

Am Sonntagmorgen ging es pünktlich um neun Uhr mit dem Warmfahren der Schlitten los. Jeder Sportler hatte noch einen Trainingslauf, bevor es in drei Wertungsläufe mit Schlittenwechsel ging. Diese Besonderheit im Sommer sorgt dafür, dass alle Fahrer mit identischem Material unterwegs sind und somit die gleichen Chancen haben. Fast alle Teilnehmer meisterten ihre Starthöhe, lediglich zwei Sportler starteten eine Höhe tiefer und wurden in ihrer Altersklasse entsprechend eingereiht.

Sportlich gab es viele spannende Entscheidungen. Bei den Kleinsten siegte Nikita Andrassy vor seinem Teamkollegen Rafael Schüch. Unser neuestes Vereinsmitglied, Rafael Schnellbach – Enkel von Hans-Jürgen Schnellbach – belegte den dritten Platz, gefolgt von Rocco Neuerer. In der Jugend D musste sich Jakob Hoff knapp Tobias Riha vom RRC Altenberg geschlagen geben. Bei den Mädchen der Jugend C ging der Sieg an Estelle Brauer vom Dresdner SC vor Lina Laue vom RC Blankenburg und Nora Bielenski vom Schierker RBV. In der Jungenkonkurrenz setzte sich Erik Albrecht vor Karl-Anton Neuerer (beide RBV) durch. Estelle Brauer fuhr hier jedoch die schnellste Zeit und nahm somit den Wanderpokal der Jugend C, gestiftet und überreicht durch den Stadtratspräsidenten Uwe-Friedrich Albrecht, mit nach Sachsen. In den Altersklassen Jugend B männlich und Jugend A weiblich gingen die Siege ebenfalls nach Schierke.

Bei den Herren dominierten die Gebrüder Köhler aus Sachsen das Geschehen. Konrad Köhler holte den Tagessieg, musste den Wanderpokal für die schnellste Tageszeit von 17,923 Sekunden jedoch an seinen Bruder Tilmann abgeben. Platz drei ging an Johannes Streitenberger vom RC Blankenburg. Bei den Seniorinnen D setzte sich Mariann im vereinsinternen Duell gegen Stephanie Bielenski durch. Die stärkste Altersklasse war die Senioren C mit acht Startern. Hier zeigten sich die Schierker als gute Gastgeber: Jan Bielenski und Sven Zieprich belegten die Plätze vier und fünf und überließen das Podium den Gästen. In der ältesten Herrengruppe siegte Claus Ehrlich vom SSV Fortschritt Lichtenstein vor Hans-Jürgen Schnellbach vom Schierker RBV und Norbert Niersberger vom SV Ilmtal Manebach (alle Ergebnisse hier!).

Eine Besonderheit des Feuersteinpokals ist der Gästewettkampf. Hier können Neugierige den Rodelsport selbst ausprobieren oder ehemalige Sportler noch einmal ihr Können unter Beweis stellen. In diesem Jahr wagten sich zwei komplette Neulinge auf die Bahn und meisterten die unteren Kurven ohne Verletzungen. Zwei ehemalige Rodler – Marcel Vouillème, ehemaliges Mitglied des Schierker RBV, und Benjamin Gabber, Trainer beim Dresdner SC 1898 – lieferten sich ein spannendes Duell von der oberen Starthöhe um den Pokal der Gästeklasse. Am Ende ging der Sieg jedoch nach Dresden.

An beiden Wettkampftagen war in diesem Jahr sogar ein Reporter vor Ort. Dieser hat am Sonntagvormittag im Radio noch einmal für das Jedermann-Rennen geworben – auch wenn die erhoffte Resonanz leider ausblieb. Am Sonntagabend folgte dann ein Beitrag beim MDR Sachsen-Anhalt, der die Highlights des Wochenendes zusammenfasste (https://tinyurl.com/v3k3bz3n).

Wieder war dieser Wettkampf ein voller Erfolg und es gab viel Lob von den Gästen und Sportlern. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr, aber vorher geht es in 3 Wochen in kleiner Gruppe an die Ostsee. Nicht nur zum Baden, sondern auch zum Rodeln um den Ostseepokal!

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